Klassische Rentenversicherung

Klassische Rentenversicherung

Die klassische Rentenversicherung im Überblick

Klassische RentenversicherungBereits im Mittelalter wurde es Handwerkern und Arbeitern ermöglicht, sich abzusichern. Diese Selbsthilfeeinrichtungen wurden durch Zünfte und Gilden vertreten, die sozusagen als Vorreiter der heutigen Sozialversicherung gelten. Die erste gesetzliche öffentlich-rechtliche Versicherung für Arbeiter waren die Knappschaften im Jahr 1854. Dieses Gesetz verpflichtete die Arbeiter in Berg-, Hütten- und Salinenwerken, Beiträge in die Knappschaftskassen zu zahlen. 1881 wurde eine Arbeiterversicherung eingeführt, die Krankheit, Unfall, materielle Not und das Alter umfasste.

Die erste klassische Rentenversicherung für Arbeiter gab es ab Januar 1891. Das Rentensystem gründete sich auf Ansparen und wurde erst durch eine Rentenreform 1957 in die heute noch bestehende Umlagefinanzierung umgewandelt.

Gründe, warum die klassische Rentenversicherung nicht mehr genügt

Dieses Umlagesystem kann nur funktionieren, wenn genügend Rücklagen gebildet werden können. D. h., in die klassische Rentenversicherung müssen ausreichend Beiträge eingezahlt werden. Jedoch ließen Geburtenrückgänge, steigende Arbeitslosigkeit und die längere Lebenserwartung der Älteren die Rücklagen schrumpfen. Hinzu kommen Arbeitnehmer in hohen Gehaltsgruppen, die jedoch nur Beiträge bis zur Bemessungsgrenze entrichten. Ebenso tragen Beamte und Selbstständige dazu bei, da für sie die Beitragspflicht nicht gilt. Dies alles führte dazu, dass nach einer weiteren Rentenreform für Berufsanfänger das zweite Standbein in Form einer privaten Rentenversicherung eingeführt wurde.

Verschiedene Varianten zur privaten Rentenversicherung

Um die klassische Rentenversicherung aufzustocken, bieten die Versicherungsgesellschaften mehrere Varianten an, die den Altersgruppen entsprechend angepasst sind. So ist die vertraglich vereinbarte aufgeschobene Rente das am häufigsten gewählte Modell. Dabei werden für einen festgesetzten Zeitraum Beiträge z. B. 30 Jahre entweder monatlich oder jährlich eingezahlt. Damit jedoch Personen, die das Rentenalter bald erreichen, auch die Möglichkeit für eine private Rentenzahlung haben, kann ein sogenannter Sofortrentenvertrag abgeschlossen werden. D. h., der Versicherungsnehmer zahlt eine größere Summe ein, um sogleich von einer monatlichen Leibrente zu profitieren.

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Wichtige Optionen der privaten Renten

Die klassische Rentenversicherung umfasst keinerlei Wahlmöglichkeit von Optionen, die jedoch bei der Privatrente möglich sind. Daher sollte ein Versicherungsnehmer vor Abschluss eines Privatrentenvertrages sich gründlich informieren, denn eine Option zu übersehen, kann sich nachteilig auf die Auszahlung der Leibrente auswirken. So sollte z. B. bei einer aufgeschobenen Rentenversicherung ein Kapitalwahlrecht mit eingeschlossen sein. Dies ermöglicht dem Versicherungsnehmer nach Ablauf des Vertrages die Wahl zwischen einer Einmalzahlung oder einer monatlichen Leibrente.

Nachdem die klassische Rentenversicherung bei vielen einen vernünftigen Lebensstandard im Alter nicht gewährleistet, sollte man sich mit einer privaten Rentenversicherung absichern. Um die beste Rentenversicherung zu finden, die optimal an die persönlichen Bedürfnisse angepasst ist, ist es empfohlenen, einen Online Rentenversicherung Vergleich durchführen. So kann schnell die beste private Rentenversicherung gefunden werden.